Philosophie
Seit 1624 ist unsere Familie dem Weinbau verbunden. Aus dieser langen Tradition erwächst unsere Verantwortung: Wein zu machen, der Herkunft, Handwerk und Natur in Einklang bringt.
Unsere Wurzeln
Seit 1624 ist unsere Familie dem Weinbau verbunden. Viele unserer Weinberge sind seit Generationen in Familienbesitz – ein Erbe, das uns verpflichtet.
Slow Wine – Zeit als Zutat
Wir sehen uns als Slow-Wine-Weingut: Wir nehmen uns Zeit – im Weinberg, im Keller, im gesamten Prozess. Unsere Weine entstehen nicht aus Eile, sondern aus Geduld und Respekt vor der Natur.
Natur & Nachhaltigkeit
Wir gehen achtsam mit unseren Böden um, setzen Pflanzenschutz so sparsam wie möglich ein und handeln vorausschauend. Weniger Ertrag durch maßvollen Rebschnitt statt nachträglicher Traubenvernichtung – jede Traube ist ein Geschenk der Natur.
Handarbeit & Erfahrung
Handlese bleibt bei uns selbstverständlich. Unser erfahrenes Team erkennt, welche Trauben das Potenzial für große Weine haben – und welche im Weinberg bleiben.
Zeit für den Wein
Späte Lese, langsame Gärung, langes Feinhefelager – so entstehen elegante, ausgewogene Weine mit moderater Säure und großem Reifepotenzial.
Tradition & Genusskultur
Im Premiumsegment füllen wir bewusst mit Naturkork ab – weil wir finden, dass der Moment des Öffnens Teil des Genusses ist. Der charakteristische „Plopp“ gehört einfach dazu.
„Geduld ist unsere wichtigste Zutat – und der Respekt vor der Natur unser größtes Versprechen.“
Erleben Sie unsere Philosophie im Glas.
Weinkellerei
Erfahrung trifft Präzision
Jahrzehntelange Erfahrung im Weinbau ist die Grundlage unseres Schaffens – doch erst die Präzision im Detail macht den Unterschied.
In unserer Weinkellerei verbinden wir traditionelle Handarbeit mit modernem Wissen. Jede Traube wird sorgfältig verarbeitet, jede Gärung überwacht, jeder Wein mit Geduld begleitet.
So entstehen Weine, die die Handschrift unserer Familie tragen: klar, charaktervoll und in jedem Jahrgang Ausdruck unseres Anspruchs an Qualität und Herkunft.
Unser Wappen
Herkunft und Bedeutung
Das Wappen unserer Familie erzählt eine Geschichte von Verantwortung, Beständigkeit und Herkunft. Es steht sinnbildlich für unsere Haltung im Weinbau – bewusst, traditionsverbunden und mit Respekt vor dem, was Generationen vor uns aufgebaut haben.
Rotes Kreuz auf Weiß
Zugehörigkeit zu Trier, Schutz, Treue, Glauben
Goldener Schlüssel auf Rot
Verantwortung, Bewahrung, Autorität
Helmzier (Arm mit Schlüssel)
Verstärkung der Werte: Tatkraft, Pflichtbewusstsein
Farben Rot & Silber
Mut, Loyalität, Tradition
Schildteilung und Farben
Der Schild ist zweigeteilt:
Linke Seite: Ein rotes Kreuz auf weißem Grund – die klassischen Farben der Heraldik. Das rote Kreuz verweist auf die Stadt Trier, mit der unsere Familie historisch eng verbunden ist.
Rechte Seite: Ein goldener Schlüssel auf rotem Grund – Symbol für Verantwortung, Schutz und Autorität. In der Heraldik steht der Schlüssel oft auch für Verwaltung oder kirchliche Würde (z. B. den Petrusschlüssel).
Unter unseren Vorfahren finden sich mehrfach Bürgermeister. Ein altes bronzenes Dienstsiegel der Gemeinde Graach erinnert bis heute daran – und wäre ein würdiges Motiv, um dieses Erbe sichtbar zu machen.
Helm und Helmzier
Über dem Schild thront ein Helm mit einem Arm, der einen Schlüssel hält – eine Verstärkung des Symbols aus dem Schild.
Der Arm steht für Tatkraft, Bewusstsein und Verantwortung, der Schlüssel für Zugang, Vertrauen und Bewahrung.
Die Helmdecken in Rot und Silber greifen die Farben des Schildes auf – ein klassisches Element heraldischer Gestaltung.
Ornamentik
Die dekorativen Ranken und Linien rund um das Wappen folgen traditioneller Heraldik. Sie spiegeln die Familienfarben wider und verleihen dem Wappen eine lebendige, kunstvolle Ausstrahlung – ein Sinnbild für Vitalität und gewachsene Kultur.
Historischer Kontext
Das Wappen ist im Wappenbuch der Mosel-Saar-Ruwer verzeichnet und stammt vermutlich aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.
In dieser Zeit wurden Familienwappen in der Region systematisch dokumentiert – häufig für Familien mit Besitz, öffentlichem Amt oder kirchlicher Verantwortung.
Der Schlüssel als Hauptsymbol weist mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Verwaltungs- oder Schutzfunktion der Familie in jener Zeit hin.
Familie Pauly
Menschen hinter dem Wein
Wein ist für uns mehr als ein Produkt – er ist Ausdruck von Herkunft, Haltung und Familie. Lernen Sie die Menschen kennen, die mit Herz, Humor und Erfahrung hinter den Weinen der Familie Pauly stehen.
Axel-Michael Pauly
Axel-Michael Pauly ist Winzer mit Leidenschaft – und das bereits in 13. Generation. Schon in jungen Jahren übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Otto-Ulrich Pauly († 2016) das Weingut nach dem frühen Tod ihres Vaters. Als ausgebildeter Winzer und Weinhandelsküfer bringt er die idealen Voraussetzungen für seine Aufgaben mit – und vereint Tradition mit technischem Know-how.
Ob im Weinberg, im Weinkeller oder bei Weinproben – man spürt sofort seine Begeisterung für den Wein und seine Arbeit. Ein nachhaltiger, respektvoller Umgang mit der Natur liegt ihm besonders am Herzen. Seine Passion für die wundervollen Moselweine des Weinguts Otto Pauly ist ansteckend.
Lieblingswein:
Sein aktueller Lieblingswein ist eine 2023 Graacher Dompropst Riesling Spätlese – und gern auch einmal etwas Gereifteres, wie etwa eine 1982er Bernkasteler Lay Riesling Auslese.
Aufgabe im Weingut:
Weinberg • Keller • Weinproben
Was ihn auszeichnet:
Technisches Geschick und gute Ideen, besonders wenn es darum geht, Abläufe in Keller und Weinberg zu verbessern
Otto Markus Pauly
Markus nennt sich selbst gern den „Praktikanten mit 57 Jahren Erfahrung“ – denn er ist im Weingut aufgewachsen und seit jeher mittendrin, wenn es um Wein, Menschen und gute Laune geht.
Ob im Vertrieb, beim Marketing oder bei Weinproben: Mit seinem Humor, seiner Erfahrung und seiner Leidenschaft sorgt er dafür, dass jede Begegnung im Weingut in Erinnerung bleibt.
Lieblingswein:
Sein aktueller Lieblingswein ist eine 2004er Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese vom Weingut Abteihof. Besonders schätzt er an diesem bereits über 20 Jahre alten Wein die erstaunliche Frische, das vollmundige, saftige Aroma – und vor allem, dass der Wein so wunderbar nach Traube schmeckt. Vermutlich liegt das, aber sicher nicht nur, an der langen Reifezeit von knapp fünf Jahren auf der Feinhefe. Ein Gedicht!
Aufgabe im Weingut:
Vertrieb • Marketing • Weinproben • Finanzen • Steuern & Bürokratie
Was ihn auszeichnet:
Humor und ein offenes Ohr für Gäste
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